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Stadtplanung
21. September 2009

Wie geht es weiter auf dem städtischen ehemaligen Junkersgelände?

Stadtrat Tobias Weiß

Nachdem mittlerweile die Planungen für die städtischen Grundstücke westlich der Schöllstraße für das KomproB-Projekt, das München-Modell und den städtischen Hort abgeschlossen sind und die Bebauung bevorsteht, ist es an der Zeit, das sogenannte „Junkersgelände“ östlich der Schöllstraße weiter zu entwickeln. Deshalb frage ich den Oberbürgermeister:

  1. Bisher ist das Gelände bis auf einen kleineren Teil im Flächennutzungsplan als einfaches Gewerbegebiet ausgewiesen. Welche Firmen aus welchen Branchen sind momentan Mieter von Grundstücksflächen und Gebäuden?
     
  2. Handelt es sich dabei um Firmen des einfachen Gewerbes?
     
  3. Wie ist der Zustand der denkmalgeschützten Halle und was hat die Landeshauptstadt in den letzten Jahren unternommen, die historische Substanz zu schützen und zu erhalten?
  4. Besteht die Möglichkeit in Zukunft die denkmalgeschützte Halle bspw. als Geschichtswerkstatt, Künstleratelier oder Veranstaltungsraum zu nutzen?
  5. Sind die Grundstücksverhandlungen mit Hochtief zum Grunderwerb für eine Stichstraße von der Ludwigsfelder Straße aus abgeschlossen?
  6. Wenn ja, wann wird diese Stichstraße errichtet und ist dabei auch vorgesehen, diese Stichstraße bis zur Pasteurstraße zu verlängern, um die dahinterliegenden Gewerbeflächen somit an die Ludwigsfelder Straße anzuschließen?
  7. Wenn nein, wann ist mit dem Abschluss der Verhandlungen zu rechnen?
  8. Welche Überlegungen gibt es zur Verwertung des Grundstücks?
  9. Ist seitens der Stadtverwaltungen beabsichtigt, für das komplette Areal zwischen Pasteurstraße südlich, Ludwigsfelder Straße nördlich und Schöllstraße östlich bis zur Bahnlinie einen Bebauungsplan aufzustellen?
  10. Ist auf dem Gelände mit Altlasten aufgrund der bisherigen gewerblichen Nutzung zu rechnen und wurden diese bisher bereits untersucht?

gez. Tobias Weiß Stadtrat

21. September 2009, Tobias Weiß


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